Frage 1d:   Was sollte bei der künftigen Siedlungsentwicklung im Vordergrund stehen?

                 Worauf sollte künftig besonders Wert gelegt werden?

  1. Seniorengerechtes Wohnen; Vereinsleben und Feuerwehr stärken; ÖPNV verbessern (Anbindung nach Glinde, Oststeinbek, Boberg, Mümmelmannsberg!); Wohngrundstücke an Einheimische und in Erbbaurecht; keine hohen Einfriedungen zulassen; Bauernhäuser/-strukturen erhalten; Feldmark erhalten

  2. Künftig keine verdichtete Bebauung (wie Schuhmacherwiese) zulassen; ortstypischer Baustil befördern (bspw. neuer Reiterhof ehem. Carstens (Boberger Str.);

  3. Spielmöglichkeiten für Kinder und Treffpunkte für Jugendliche; ; Gestaltungsvorgaben entwickeln für Neubauten und Bestanderneuerung; keine Hochhäuser; „2. Reihe für das Wohnen im Alter und vorne wird vermietet“; ; keine weiteren „Mitfahrbänke“ – diese werden gar nicht benutzt; mehr Kleinkinderspielplätze in Wohnortnähe; keine Steingärten als Vorgärten zulassen (versiegelte Flächen!) sowie hohe Einfriedungen (kein Ortscharakter!) verhindern

  4. Ortsübliche Bebauung; Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen; Verbesserung des Ortsentwässerungssystems;

  5. Geringerer Versiegelungsgrad; mehr klassische, dörfliche Bebauung; verbesserte Entwässerung; Baugebiete/ Baulücken für Einheimische/ junge Familien, junge Erwachsene mit begrenzter/ angemessener Parkplatzfläche

  6. Charakter des Ortes soll erhalten bleiben; keine weiteren großen Mehrfamilienhäuser; Entwässerung verbessern; Flächenausgleich im Gemeindegebiet; langsames Wachstum des Ortes zum Erhalt/ Stärkung des Dorflebens/ Dorfkultur

  7. Gute Entwässerung im Ort sicherstellen bevor neu bebaut wird; zu dichte Bebauung verhindern (keine 2. Schuhmacherwiese); gutes Internet sicherstellen (Glasfaser!); Feldmark erhalten; Elektroladesäulen im Ort (auch Schnelllader); Carsharing einrichten

  8. Vorhandene Baulücken schließen mit Einfamilien-/ Doppelhäuser; Entwässerung (Starkregen) beachten; Behutsame Erweiterung des Wohnraumes; seniorengerechte Wohnangebote schaffen; neuer Spielplatz; besondere Beachtung der Feldmark und dessen Pflege, d.h. keine Abholzungen, Erhaltung der Reitwege, keine zu starke/ beengende Knickpflege

  9. Nachverdichtung mit Wohnungen mit Augenmaß; Grünzug zwischen Havighorst und Oststeinbek erhalten ()

  10. Weiterer Erhalt des dörflichen Charakters; B-Planänderung für alte Bauernhäuser für mehr Mietparteien mit Erhalt der alten Fassaden; Dorfgemeinschaftshaus für Kinder und Jugendliche und Ältere; Bauplätze gezielt für junge Havighorster (z.B. via Erbbaurecht), Lärmimmissionen durch Betriebsstätte an der Festwiese (An der Trift 6)

FAZIT & ENTWICKLUGSZIELE:

          

  • Neubauten vornehmlich in ortstypischer Bebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern in standortverträglicher Bebauungsdichte zum Erhalt des Dorfcharakters zulassen

  • Diversifizierung des Wohnraumangebotes um die Wohnraumversorgung für junge Havighorster und Senioren sicherzustellen.

  • Förderung von Wohnmöglichkeiten für junge Havighorsterinnen und Havighorster sowie Familien durch die Anwendung von Erbbaurecht

  • Maßnahmen zur Starkregenvorsorge, Entwässerungund des Hochwasserschutzes vorantreiben

Sehen Sie sich weitere Ergebnisse der
Auswertung an. Diese finden Sie in den der
Planungswerkstatt untergeordneten Reitern.